Das Matriarchat: Beispiel Bonobos

Ist ein Matriarchat auf Dauer überlebensfähig?

Da ein entsprechender Beitrag in der Süddeutschen Zeitung von Alena Schröder in dieser Hinsicht letztlich zu keinem Ergebnis führt, bzw. wahrscheinlich bereits höchst vorsorglich nicht diese Frage stellt, sind wir als Männer fast gezwungen diese Frage in den Raum zu stellen.

Der weibliche Autor des oben genannten Artikels behauptet, das menschliche Erbgut ähnelt zu 99% dem Bonobo. Philosophische Fragen, z.B. was einen Menschen überhaupt ausmacht, werden rhetorisch relativ geschickt umgangen.

Auch verzichtet die Autorin höchst wahrscheinlich bewusst auf Quellenangaben in irgendwelcher Form. Die potentiellen Leser, über deren Bildung die Autorin bei der Erstellung ihres Artikels nichts wusste, wird so bereits (weiblich manipulativ?) in die Irre geführt.

Sei es wie es sei … 😬

Ohne irgendwelches Wissen über Genetik behaupte ich einfach mal, dass Kaninchen mit dem Menschen zumindest ähnlich nah verwandt sind. Was bedeuten schon ein paar Prozent?

Dennoch schreibt die Autorin in ihrem Artikel nichts über eben diese Karnickel, sondern explizit über Bonobos. Gut, es ist theoretisch denkbar, das Frau Schröder eine Aversion gegen Kaninchen hat. Dann würde sich allerdings die Frage stellen, warum? Beziehungsweise was würde die Beantwortung dieser Frage über den Charakter von Frau Schröder aussagen? So ein Kaninchen ist für sich genommen doch eigentlich ganz niedlich. Besonders die Jungtiere.

Kaninchen haben ebenfalls ein sehr aktives Sexleben. Im Grunde macht so ein Kaninchen nicht viel mehr, als sich die täglich benötigte Energiemenge zuzuführen und weitere Karnickel produzieren.
Die rein körperliche Form eines Kaninchens ähnelt allerdings der eines Menschen nicht wirklich zu 99%.
Dieser Ansatz setzt aber eine philosophische und logisch nachvollziehbare Betrachtungsweise voraus. Die höchstwahrscheinlich mehrheitlich weiblichen Leser dürften dieser aber nicht sonderlich zugeneigt sein. Zumindest scheint die Autorin davon auszugehen.

Da Frau Schröder eine “Sex-Kolumne” unterhält und ihre Leser*Innen wohl in irgendeiner Form befriedigen (oder befrieden?) möchte, wählte sie höchstwahrscheinlich bewusst die Bonobos. Nur warum bloß?

Dies ist nicht zu beweisen, liegt aber im Bereich der Möglichkeiten. Ihre Erwähnung von real existierenden Männern, könnte ebenfalls daraufhin deuten. Es wäre sogar möglich, das durch diese, zugegebenermaßen reine Annahme, ihr Artikel überhaupt erst einen Sinn ergibt. Gehen wir also von dieser Annahme aus und lassen die schätzenswerte Frau Schröder von nun an außen vor.

Der weibliche Bonobo lässt sich üblicherweise seine Führungsrolle mit Bananen vergelten und überlässt den männlichen Bonobo mehr oder weniger sich selbst. Schlau wie so eine Bonobonin nun mal ist, gibt sie sich zumeist mit einer Banane zufrieden. Sie will ja keinen Bananenkrieg anzetteln. Den Strauch behält der Bonobone für sich, bzw. gibt die übrigen Bananen an andere weibliche Führungskräfte weiter. Oder er hält sie für die nächstbeste Orgie erstmal zurück.
Zu einer auf die Zukunft ausgerichteten Veränderung ihrer Lebensweise scheinen die Weibchen nicht fähig und die Männchen interessiert es nicht die Bohne, solange sie ausreichend mit Sex versorgt werden.

Evolutionstechnisch gesehen sind die Bonobos – undank des Homo Sapiens -wohl mehr oder weniger im Hintertreffen. Ihre verminderte Aggression könnte ihnen allerdings helfen, das Wohlwollen des Menschen zu halten. Eventuell länger als es das Patriarchat der Schimpansen es vermag. Wie im oben verlinkten Artikel bereits erwähnt, steht es zu befürchten, das sowohl Bonobos als auch Schimpansen bald nur noch im Zoo zu bewundern sind.

Wir wenden uns also der eigentlichen Frage zu – Ist ein Matriarchat auf Dauer überlebensfähig?

Nun, gehen wir rein vom Pan paniscus aus, dann müssen wir diese Frage wohl mit einem traurigen NEIN beantworten. Laut der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN gelten Bonobos als stark gefährdet.

Da wir aber Menschen sind, ist diese Frage wohl zumindest vorerst nur mit einem: “Weiß kein Bonobo!”, bzw. “Warum?” oder einem schlichten “WTF?” zu beantworten.

Ich persönlich könnte mich mit einem menschlichen Matriarchat – am Beispiel der Bonobo orientierend – eine Zeit lang anfreunden. Man gönnt sich ja sonst nichts und eventuell lernt man etwas Neues hinzu. Danach kann man gerne weiter darüber diskutieren.

Bei echtem Interesse über real existierende menschliche Matriarchate, besser an Frau Göttner-Abendroth wenden.
https://uni.de/redaktion/matriarchate

Eine Antwort auf „Das Matriarchat: Beispiel Bonobos“

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